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QR-Codes: einen scanbaren erstellen, WLAN teilen, sicher lesen

Aktualisiert am · 4 Min. Lesezeit

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Die Speisekarte eines Restaurants, eine Visitenkarte, der WLAN-Zugang für einen Gast, der Link zu einem Formular: Der QR-Code ist zum einfachsten Weg vom Papier auf den Bildschirm geworden. Doch ein zu dichter, kontrastarmer oder zu klein gedruckter Code lässt sich nicht scannen, und ein unbedacht gescannter Code kann auf eine gefälschte Seite führen. So erstellen Sie einen zuverlässigen Code und lesen einen sicher.

Wie viel passt in einen QR-Code?

Ein QR-Code ist ein Raster aus kleinen Quadraten, den Modulen. Die Rastergröße hängt von der „Version“ ab, von 1 bis 40: Version 1 hat 21 × 21 Module, und jede Version fügt 4 Module pro Seite hinzu (17 + 4 × Version), bis 177 × 177 bei Version 40. Je mehr Inhalt, desto dichter das Raster, und desto größer oder besser gedruckt muss der Code sein, um scanbar zu bleiben.

Maximale Kapazität eines QR-Codes (Version 40, Korrektur L)
InhaltstypMaximale Kapazität
Nur Ziffern7.089 Ziffern
Großbuchstaben, Ziffern und einige Symbole4.296 Zeichen
Bytes (gewöhnlicher Text)2.953 Byte

Arabischer oder akzentuierter Text braucht mehrere Byte pro Zeichen und verbraucht daher schneller Kapazität. In der Praxis gilt: Je kürzer der Inhalt, desto einfacher und zuverlässiger der Code. Ein Link mit 30 Zeichen ergibt einen weit leichter scanbaren Code als ein ganzer Absatz. Ist Ihr Link lang, kürzen Sie ihn auf Ihrer eigenen Seite, statt den Code zu beschweren.

Einen Code Schritt für Schritt erstellen mit QR-Code-Generator

  1. Geben Sie Link, Text oder Nummer ein: Der Code aktualisiert sich beim Tippen. Geben Sie nur einen Domainnamen ein (example.com), wird „https://“ ergänzt, damit Handys die Seite öffnen; Sie können das ablehnen.
  2. Wählen Sie die Fehlerkorrekturstufe: Sie bestimmt, wie viel vom Code beschädigt sein darf, ohne unlesbar zu werden.
  3. Beachten Sie den Hinweis „scanbar“: Er stammt aus einem echten Rücklesen des erzeugten Codes und warnt vor invertierten oder kontrastarmen Farben, die viele Lesegeräte nicht lesen können.
  4. Laden Sie als hochauflösendes PNG (für ein Dokument) oder als Vektor-SVG (für den Druck; der Code bleibt in jeder Größe scharf) herunter.
  5. Testen Sie mit zwei verschiedenen Handys, bevor Sie in Stückzahl drucken.

Fehlerkorrektur: L, M, Q, H

Fehlerkorrekturstufen
StufeWiederherstellbarer Anteil des CodesWann wählen
L≈ 7 %Bildschirm, langer Inhalt, gute Umgebung.
M≈ 15 %Übliche Standardwahl.
Q≈ 25 %Träger, der beschädigt werden oder klein gedruckt sein kann.
H≈ 30 %Raue Umgebung oder Logo in der Mitte; dichterer Code.

Eine höhere Stufe macht den Code verschmutzungstoleranter, aber auch schwerer: Bei gleichem Inhalt wächst das Raster. Wählen Sie H nicht „zur Sicherheit“, wenn Ihr Inhalt lang ist.

Drucken: Größe, Kontrast, Rand

  • Größe. Eine praktische Regel: Der Leseabstand geteilt durch zehn ergibt die Mindestseitenlänge des Codes. Bei 50 cm Leseabstand passt ein Code von 5 cm; auf einem Plakat, das aus 3 m gelesen wird, brauchen Sie etwa 30 cm.
  • Kontrast. Dunkel auf hell. Ein heller Code auf dunklem Grund (invertiert) oder zwei ähnliche Farben lassen sich nicht überall scannen.
  • Rand. Lassen Sie rund um den Code mindestens 4 Module Weißraum frei: Kleben Sie ihn nicht an eine Kante oder an Text.
  • Oberfläche. Meiden Sie glänzende, gewölbte oder zerknitterte Flächen.
  • SVG für den Druck, PNG für Bildschirme.

Scannen, ohne getäuscht zu werden, mit QR-Code-Scanner

Ein QR-Code ist eine Tür: Sie sehen nicht, wohin sie führt, bevor Sie ihn lesen. Betrüger kleben gefälschte Codes auf Parkautomaten, Speisekarten und Plakate. Das Werkzeug öffnet nie automatisch einen Link: Es zeigt die Domain, markiert verdächtige Links (unverschlüsseltes http, Kürzungsdienste, getarnte Domainnamen) und bittet um Bestätigung. Der Inhalt wird gedeutet: Weblink, WLAN-Netz (Passwort standardmäßig verborgen), Kontaktkarte zum Herunterladen als .vcf, SMS, E-Mail, Telefon, GPS-Position oder reiner Text. Auf Handys wird die Rückkamera genutzt und freigegeben, sobald ein Code gelesen ist; wird die Kamera verweigert, bleibt der Import eines Bildes möglich. Die Analyse geschieht in Ihrem Browser.

Häufige Fehler

  • Einen sehr langen Link verwenden, der den Code in kleiner Größe unlesbar macht.
  • Drucken, ohne den Code mit mehreren Handys zu testen.
  • Farben invertieren oder zwei zu ähnliche Farben wählen.
  • Einen Code auf eine zerknitterte oder glänzende Fläche kleben.
  • Einen Code scannen, über den jemand ein anderes Etikett geklebt hat, und dann auf der sich öffnenden Seite ein Passwort eingeben.

Ehrliche Grenzen

  • Die hier erstellten Codes sind statisch: Der Inhalt ist direkt in ihnen gespeichert, ohne Tracking-Link und ohne Ablaufdatum, aber Sie können das Ziel nach dem Druck auch nicht mehr ändern.
  • Ein sehr dichter Code kann auf alten Handys oder bei schlechtem Licht scheitern.
  • Der Hinweis „scanbar“ ist ein Rücklesen per Software, kein Test auf jedem Gerät.

Häufige Fragen

Kann ein QR-Code ablaufen?

Die hier erstellten Codes laufen über keinen Weiterleitungsdienst: Sie enthalten die Daten direkt und laufen daher nie ab.

Welche Mindestgröße für den Druck?

Rechnen Sie Leseabstand geteilt durch zehn: 5 cm für das Lesen aus 50 cm. Je länger der Inhalt, desto größer muss der Code sein.

Ist mein WLAN-Code sicher?

Er enthält das Passwort im Klartext: Jeder, der ihn scannt, sieht es. Teilen Sie ihn nur dort, wo Sie das Passwort weitergeben würden.

Warum lässt sich mein Code nicht scannen?

Häufige Ursachen: zu langer Inhalt, zu wenig Kontrast oder invertierte Farben, fehlender weißer Rand, glänzende oder zu kleine Fläche.

Wird der Text meines QR-Codes irgendwohin gesendet?

Nein. Der Text bleibt in Ihrem Browser; nichts wird an einen Server gesendet.

In diesem Ratgeber genannte Werkzeuge

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